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	<title>BlackBloc &#187; Linke Hässlichkeiten</title>
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		<title>Linke Hässlichkeiten (3): Elsässer und Ahmadinedschad</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 18:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linke Hässlichkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer selbst nachdem Jürgen Elsässer eine sog. Volksinitative gründete, immer noch glaubt dessen Position sei irgendwie noch emanzipatorisch im weitesten Sinne, dem seien Elsässers Ergüsse zu den jüngsten Ereignisse im Iran zur Lektüre anempfohlen. Der deutsche Linke, für den sich Elässer wohl auch weiterhin noch hält, schreibt dazu unter anderem: Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer selbst nachdem Jürgen Elsässer eine sog. Volksinitative <a href="http://www.blackbloc.de/2009/01/11/linke-hasslichkeiten-2-elsasser-und-das-finanzkapital/" class="liinternal">gründete</a>, immer noch glaubt dessen Position sei irgendwie noch emanzipatorisch im weitesten Sinne, dem seien <a href="http://anonym.to/?http://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/06/15/gluckwunsch-ahmadinedschad/" title="Jürgen Elsässer: Glückwunsch, Ahmadinedschad!" class="liexternal">Elsässers Ergüsse</a> zu den <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/iranwahl100.html" title="Tagesschau.de Dossier zur Präsidentschaftswahl im Iran" class="liexternal">jüngsten Ereignisse im Iran</a> zur Lektüre anempfohlen. Der deutsche Linke, für den sich Elässer wohl auch weiterhin noch hält, schreibt dazu unter anderem:</p>
<blockquote><p>Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmidenedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.</p></blockquote>
<p>Wem bei diesen Worten &#8211; die u.a. die Verfolgung von Homosexuellen im Iran verharmlosen &#8211; nicht auch das Kotzen kommt, dem ist wohl auch nicht mehr zu helfen. Und Elsässer sei der schnellst mögliche Eintritt in die NPD empfohlen, Gemeinsamkeiten scheint es ja genügend zu geben.</p>
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		<title>Linke Hässlichkeiten (2): Elsässer und das Finanzkapital</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 22:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linke Hässlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[antikapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[junge freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Jürgen Elsässer ist eine der Personen die immer mal wieder gerne überraschen, wenn man gerade denkt doofer geht&#8217;s nimmer. Früher einmal Positionen vertretend über die es sich zumindest zu debattieren noch lohnte, beglückt er heuer die Welt mit der Gründung einer &#8220;Volksinitative gegen Finanzkapital&#8221;. Wem nicht schon beim Namen dieser Initiative schlecht wird, der sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Elsässer" title="Wikipedia-Artikel zu Elsässer" class="liwikipedia">Jürgen Elsässer</a> ist eine der Personen die immer mal wieder gerne überraschen, wenn man gerade denkt doofer geht&#8217;s nimmer. Früher einmal Positionen vertretend über die es sich zumindest zu debattieren noch lohnte, beglückt er heuer die Welt mit der Gründung einer <a href="http://www.radio-utopie.de/2008/12/18/Volksinitiative-gegen-Finanzkapital-gegruendet/" class="liexternal">&#8220;Volksinitative gegen Finanzkapital&#8221;</a>. Wem nicht schon beim Namen dieser Initiative schlecht wird, der sollte spätestens beim Betrachten der Inhalte selbiger stutzig werden.</p>
<p>So führt Elsässer aus, dass die heraufziehende Wirtschaftskrise &#8220;Ergebnis eines bewussten Angriffs des anglo-amerikanischen Finanzkapitals&#8221; sei, dem nur eine &#8220;Koordination der angegriffenen Nationalstaaten&#8221; abhelfen könnte. Auch würde das &#8211; natürlich anglo-amerikanische &#8211; &#8220;Bankkapital&#8221; das gute &#8220;Industriekapital&#8221; in einer Kreditklemme &#8220;erdrosseln&#8221;. Die Linke müsse angesichts dessen <span style="text-decoration: line-through;">einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkssturm" class="liwikipedia">Volkssturm</a></span> eine Volksfront aufbauen, welche &#8220;die entschädigungslose Nationalisierung des Finanzsektors und die Abdrängung der<br />
anglo-amerikanischen Finanzaristokratie aus Europa, in der Perspektive ein eurasisches Bündnis&#8221; sich zum Ziel macht.</p>
<p>Nicht nur zeigt sich hier eine krude Kapitalismusanalyse, die &#8211; <a href="http://www.ca-ira.net/verlag/leseproben/pdf/postone-deutschland_lp.pdf" title="Leseprobe aus Moihse Postone: Antisemitismus und Nationalsozialismus, in welcher auf diese Umstand eingegangen wird" class="lipdf">wie schon die Nationalsozialisten</a> &#8211; zwischen &#8220;gutem, schaffendem&#8221; Industriekapital und &#8220;schlechtem, raffenden&#8221; Finanzkapital (welches sich natürlich in &#8220;anglo-amerikanischer&#8221; Hand befinde) trennt. Auch geht eine der grundlegenden Erkenntnis der politischen Linken verloren &#8211; der Kapitalismus ist als System an sich krisenanfällig, ja Krise und Kapitalismus gehören geradezu notwendigerweise zusammen. Stattdessen halluziniert Elsässer einen &#8220;anglo-amerikanischen Angriff&#8221; (etwa so wie damals der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust_(Begriff)#.E2.80.9EBombenholocaust.E2.80.9C" class="liwikipedia">Bombenholocaust</a> anglo-amerikanischer Luftgangster gegen das Deutsche Reich&#8221;?) herbei und macht sich die Welt widewidewie sie ihm gefällt &#8211; nämlich als eine Verschwörung einiger weniger, böser Finanzkapitalisten gegen den guten Rest.</p>
<p>Da nimmt es auch kein wunder mehr, dass Elsässer sowohl von der <a href="http://npd-blog.info/?p=2641" title="NPD-Blog: Querfront-Träume: NPD bietet Elsässer Zusammenarbeit an" class="liexternal">NPD</a> als auch von solch illustren Publikationen wie der <a href="http://anonym.to/?http://www.islamische-zeitung.de/?id=11269" class="liexternal">Islamischen Zeitung</a> oder der <a href="http://anonym.to/?http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5fa1e0455c0.0.html" class="liexternal">Jungen Freiheit</a> Beifall bekommt. Persönlich stören oder zum Nachdenken bewegen dürfte ihn dies wahrscheinlich eh nicht, schließlich kennt er scheinbar &#8211; frei nach Wilhelm II &#8211; keine Feinde mehr, sondern nur noch Volksfrontler.</p>
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		<title>Linke Hässlichkeiten (1): Autonome Hetzjagd</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 12:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linke Hässlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[antifa]]></category>
		<category><![CDATA[autonomes forum]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang Dezember veröffentlichte die CDU Mandelbachtal, namentlich Daniel Kempf, eine Pressemitteilung in welcher er davor warnte, dass &#8220;in den großen, städtischen Jugendzentren in St. Ingbert und Homburg (&#8230;) extremistische und gewaltbereite Organisationen um neue Mitglieder&#8221; werben würden. Nun ist es natürlich fragwürdig anhand einiger Aufkleber und Links auf der Homepage des AJZ Homburg solche Schlüsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Dezember veröffentlichte die CDU Mandelbachtal, namentlich Daniel Kempf, eine Pressemitteilung in welcher er davor warnte, dass &#8220;in den großen, städtischen Jugendzentren in St. Ingbert und Homburg (&#8230;) extremistische und gewaltbereite Organisationen um neue Mitglieder&#8221; werben würden. Nun ist es natürlich fragwürdig anhand einiger Aufkleber und Links auf der Homepage des AJZ Homburg solche Schlüsse zu ziehen und auch das Reden von &#8220;der&#8221; Antifa &#8211; als handele es sich um eine einheitlich bundesweite Organisation wie bei CDU oder verdi &#8211; und von einer &#8220;Chaostageparty&#8221; &#8211; hier war ihm offenbar der Kontext selbiger nicht wirklich klar &#8211; zeigt, dass Herr Kempf nicht unbedingt gut informiert ist. Natürlich darf auch der unkritische Bezug auf vermeintliche &#8220;Erkenntnisse&#8221; des Verfassungsschutzes nicht fehlen. Das Presseecho war erwartungsgemäß groß, so berichteten u.a. BILD Saarland und die <a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/stingbert/St-Ingbert-Homburg-Jugendzentren-Linksextremismus-CDU;art2794,2680712,0" class="liexternal">Saarbrücker Zeitung</a>. Auch die beschuldigten Jugendzentren reagierten, insbesondere die <a href="http://juzigb.blogsport.de/2008/12/14/extrem-fragwuerdige-anschuldigungen/" class="liexternal">Stellungnahme des JUZ St. Ingbert</a> brachte es dabei auf den Punkt.</p>
<p>Damit wäre es auch eigentlich gut gewesen, alles nötige war gesagt und man hätte den Profilierungsversuch des CDU-Kreistagsabgeordnete, angesichts bevorstehendem Wahljahr, auf sich beruhen lassen können &#8211; trotz der durchaus handfesten Auswirkungen selbigens, war doch auf Kempfs Betreiben ein Zuschuss an der St. Ingberter Jugendzentrum um 2000 Euro gekürzt worden. Doch weit gefehlt. Eine Gruppe namens &#8220;Autonomes Forum&#8221; ließ es sich nehmen mehr als <a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/sz-redaktion/stingbert-aktuell/St-Ingbert-Mandelbachtal-Daniel-Kempf-Linksextremismus-Jugendzentren;art26726,2698500" class="liexternal">peinliches Flugblatt</a>, versehen mit der Aufschrift &#8220;Get him &#8211; Reaktionäre Demagogen zur Verantwortung ziehen&#8221;, einem Foto Kempfs und seiner &#8211; allerdings falschen &#8211; Adresse zu veröffentlichen und in Saarbrücken zu plakatieren.</p>
<p>Nun ist solch pubertäres Drohverhalten schon qua Prinzip peinlich und mehr als überflüssig. Besonders frapierend wird es allerdings, wenn es von sich emanzipatorisch und links dünkenden Personen bzw. Gruppen ausgeht, sollte sich doch hier spätestens seit dem Ende der RAF herumgesprochen haben, dass Drohung und Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung, wenn überhaupt, dann nur in Ausnahmesituationen etwas taugen und sonst tunlichst vermieden werden sollten. Und das keinesfalls nur um nicht dem politischen Gegner Wasser auf die Mühlen seiner Argumentation zu geben.</p>
<p>Mit dem Flugblatt hat das &#8220;Autonomen Forums&#8221; nun vor allem eines erreicht: neue Probleme für die beiden Jugendzentren und alle wirklich emanzipatorischen und linken Zusammenhänge im Saarland. Es darf wohl gemutmaßt werden, dass genau dies nun ja gerade nicht die Intention der Herausgeber des Flugblatts gewesen ist. Somit bleibt zum Schluss nur zu wiederholen, was scheinbar nicht oft genug wiederholt werden kann, nämlich dass reiner Aktivismus &#8211; insbesondere, aber nicht nur, in Form des bewegungslinken Aktionsreportoires &#8211; ohne kritische (theoretische) Reflektion meist zu nichts führt, jedenfalls zu nichts Positivem.</p>
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